CBD Öl gegen Schmerzen aus der Apotheke: Dosierung, Erfahrungen und Test

Schmerzen sind ein wichtiges Warnsignal des Körpers. Akut oder chronisch – Schmerzen sind sehr belastend. Auf der Suche nach Linderung greifen Betroffene häufig zu Medikamenten, die Nebenwirkungen haben können. Wer auf die Kraft der Natur setzen möchte, sollte sich mit dem Naturextrakt Cannabidiol (CBD) beschäftigen. Extrahiert aus der Hanfpflanze soll die Substanz bei einer Vielzahl von Schmerzen hilfreich sein.

Wir verraten, auf welche Weise CBD gegen Schmerzen helfen könnte, wie sich die natürlichen Extrakte anwenden lassen und wie richtig dosiert wird.

CBD Öl gegen Schmerzen: Test & Erfahrungen

Cannabidiol hat in den letzten Jahren viele Wissenschaftler beschäftigt. Studien geben Hinweise darauf, dass sich die Substanz hemmend auf Entzündungen und Schmerzen auswirken kann. Zudem soll sie krampflösende, entspannende und beruhigende Eigenschaften besitzen. CBD wird aus der weiblichen Nutzhanf-Pflanze herausgelöst. In Form eines Nahrungsergänzungsmittels ist es frei verkäuflich und wird nicht selten von Personen mit akuten oder chronischen Schmerzen eingenommen. Der Erwerb und der Besitz von CBD Öl ist legal, solange der THC- Anteil nicht mehr als 0,2 % beträgt. THC ist die Abkürzung für Tetrahydrocannabinol. Die Substanz ist, genauso wie CBD, ein Cannabinoid. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass es berauschend wirkt. Deshalb schreibt das Gesetz eine Höchstmenge in freiverkäuflichen Produkten vor.

CBD kann bei allgemeinen Schmerzen eingenommen werden. Zudem soll der natürliche Extrakt spezifisch wirken.

Schmerzpatienten setzen auf Cannabidiol bei:

  • Kopfschmerzen/Migräne
  • Rückenschmerzen
  • Arthritis
  • Menstruationsbeschwerden, Regelschmerzen
  • Fibromyalgie
  • Verspannungsschmerzen

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Cannabidiol bei Schmerzen: Wirkung

Jeder Mensch besitzt ein sogenanntes Endocannabinoid-System. Auch viele Tiere verfügen darüber. Das Endocannabinoid-System ist bisher nicht vollständig entschlüsselt. Forscher sind sich jedoch sicher, dass es eine Rolle für das Immunsystem und zentrale Nervensystem spielt. Zu jedem Endocannabinoid-System gehören CB1 und CB2 Rezeptoren. Knüpfen die richtigen Substanzen daran an, wird das komplexe System aktiviert. Der Körper selbst produziert die notwendigen Substanzen, die als Endocannabinoide bezeichnet werden.

Darüber hinaus gehen Forscher davon aus, dass das System mit Cannabinoiden von außen ebenfalls angesprochen werden kann. Neben Tetrahydrocannabinol (THC) kann das auch Cannabidiol (CBD) gelingen. CB-Rezeptoren sind überall im Körper verteilt, durch die gezielte Ansprache könnten Schmerzen und Entzündungen gelindert werden. Es gibt jedoch noch eine weitere Theorie, wonach die Zufuhr von CBD und Co. die Bildung körpereigener Cannabinoide anregt.

Gut zu wissen!

Experten nehmen an, dass die CB-Rezeptoren Entzündungsprozesse und das Schmerzempfinden beeinflussen können. Dadurch wären auch vorbeugende Maßnahmen durch die Ansprache der Rezeptoren denkbar.

Anandamid als Schlüsselsubstanz

Anandamid ist ein Cannabinoid, das der Körper bereitstellt. Historisch gesehen handelt es sich dabei um eine recht neue Substanz, da sie erst vor 10 Jahren entdeckt wurde. Zwar ist nicht vollständig klar, wofür der Organismus Anandamid einsetzt, allerdings scheint es offensichtlich zu sein, dass Schmerzen durch einen Mangel an Anandamid hervorgerufen werden können. Sollte die Substanz tatsächlich einen Einfluss auf die Schmerzregulierung nehmen, wäre das auch mit Blick auf Cannabidiol interessant. Schließlich soll Cannabidiol dem Abbau von Anandamid entgegenwirken.

CDB Öl gegen Schmerzen: Erfahrungsberichte

Cannabidiol-Tropfen bei Schmerzen: Erfahrungsberichte im Forum und auf  Youtube.

Der Austausch über die eigenen Beschwerden ist sinnvoll. Somit können Tipps weitergegeben und von dem Wissen anderer profitiert werden. Aus Erfahrungsberichten geht hervor, dass insbesondere Menschen mit chronischen Schmerzen CBD Öl anwenden, um eine Linderung zu erfahren. Nutzer geben hier an, dass ihnen der Extrakt aus der Hanfpflanze im Alltag ein Stück weit helfen kann und die klassische Behandlung unterstützt. Teilweise berichten sogar Menschen davon, dass sie die Dosierung ihrer Schmerzpräparate herabsetzen oder sie sogar ganz ausschleichen konnten. Allerdings sollte dieses Vorgehen stets mit dem behandelnden Arzt abgeklärt werden.

Gut zu wissen!

CBD Öl kann bei akuten oder chronischen Schmerzen angewendet werden. Da es gut verträglich ist und ein sehr überschaubares Nebenwirkungsprofil hat, kann es auch die klassische Schmerztherapie erweitern.

Schmerzlinderung mit CBD? Das sagen Studien

Für Patienten sind nicht nur Erfahrungsberichte interessant, sondern auch das, was in Studien herausgefunden wird. Forscher beschäftigen sich seit vielen Jahren intensiv mit den verschiedenen Extrakten der Hanfpflanze. Cannabis gilt heute nicht mehr als verpöntes Heilkraut. Stattdessen wird es als Bereicherung der Schmerzmedizin verstanden. Studienergebnisse scheinen den Einsatz zu untermauern.

So konnte in Untersuchungen Folgendes festgestellt werden:

  • Cannabidiol kann chronische Schmerzen lindern, Schlafstörungen verringern und so die Schlafqualität verbessern.
  • Cannabinoide können Kopfschmerzen reduzieren und bei Migräne hilfreich sein.
  • CBD kann Arthritis bedingten Beschwerden entgegenwirken.

Einnahme

Neulinge sollten sich zunächst darüber informieren, welche Darreichungsformen es gibt. Jede Darreichungsform hat ihre eigenen Vorzüge. Bei der Auswahl sollten unbedingt individuelle Faktoren berücksichtigt werden. Wer beispielsweise Schluckbeschwerden hat, sollte besser zu CBD Öl und nicht zu CBD Kapseln oder CBD Tabletten greifen. CBD Vape-Konzentrate eignen sich für diejenigen, die Cannabidiol verdampfen möchten. CBD Lebensmittel und CBD Globuli sind bei Schmerzen eher nicht empfehlenswert, da sie zu wenig Cannabidiol enthalten.

Folgende Darreichungsformen eignen sich für Schmerzpatienten:

  • CBD Öl
  • CBD Kapseln
  • CBD Tabletten
  • CBD Cremes
  • CBD Salben
  • CBD Vape-Konzentrate

Besonders beliebt ist übrigens CBD Öl. Es ist einfach anzuwenden und die Dosierung kann individuell gewählt werden.

Dosierung

Das Wichtigste vorweg: Es gibt keine allgemeingültige Dosierungsempfehlung. Weder bei Schmerzen noch bei anderen Beschwerden. Bei Cannabidiol handelt es sich um einen Naturextrakt, weshalb nicht vorhergesehen werden kann, ob und wie die Wirkung einsetzt. Deshalb wird Anwendern geraten, CBD Öl sehr individuell zu dosieren. Hier spielen nicht nur die Intensität der Schmerzen, sondern auch das Körpergewicht und die Ansprache auf Naturextrakte eine Rolle.

Unser Tipp: Mit wenigen Tropfen starten. Wird das Produkt gut vertragen, kann die Menge langsam gesteigert werden, bis die erwünschten Effekte eintreten. Eine Garantie gibt es dafür aber nicht.

Wer sich unsicher ist, wie viele Tropfen nötig sind, hier eine kleine Orientierung.

  • Leichte bis mittlere Schmerzen: 3 Tropfen am Morgen und am Abend (CBD Öl mit 5-10 %).
  • Ausgeprägte und chronische Schmerzen: 4 Tropfen am Morgen und am Abend (CBD Öl mit 10 %).

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Auch Extrakte aus der Natur können zu Nebenwirkungen und Wechselwirkungen führen. Deshalb ist es wichtig, sich vorab richtig zu informieren. Die gute Nachricht ist, dass Cannabidiol im Vergleich zu herkömmlichen Schmerzmedikamenten gut vertragen wird. Abhängig macht CBD ebenfalls nicht.

Allerdings können folgende Nebenwirkungen auftreten:

  • Benommenheit
  • trockenes Mundgefühl
  • Schläfrigkeit
  • niedriger Blutdruck

Treten unerwünschte Begleiterscheinungen auf, kann das ein Zeichen für eine zu hohe Dosierung sein. Im Zweifel sollte die Dosis sicherheitshalber abgesenkt werden.

Vorsicht vor Wechselwirkungen!

Was viele nicht wissen: Cannabidiol kann Enzyme beeinflussen, die im Organismus Arzneistoffe abbauen. Deshalb kann sich die Wirkung von Medikamenten stärker oder schwächer darstellen. Das ist jedoch nur bei bestimmten Arzneimitteln der Fall. Dazu gehören neben Schmerzmitteln auch Neuroleptika, Säurehemmer und Gerinnungshemmer. Bei Unsicherheiten sollte deshalb vorab der Arzt um Rat gefragt werden.

Übrigens: Auch eine Wechselwirkung mit Nahrungsergänzungsmitteln ist möglich. In dem Fall kommt es zu einer verstärkten Schläfrigkeit. Eine Kombination mit Substanzen, die beruhigend oder schlaffördernd wirken sollen, ist daher nicht ratsam. Dazu zählen Katzenminze, Melatonin, Hopfen oder Johanniskraut.

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Quellen

  1. Endocannabinoide können mehr | PZ – Pharmazeutische Zeitung (pharmazeutische-zeitung.de)
  2. Cannabinoids and Pain: New Insights From Old Molecules – PubMed (nih.gov)
  3. Medicinal Properties of Cannabinoids, Terpenes, and Flavonoids in Cannabis, and Benefits in Migraine, Headache, and Pain: An Update on Current Evidence and Cannabis Science – PubMed (nih.gov)
  4. Transdermal cannabidiol reduces inflammation and pain-related behaviours in a rat model of arthritis (nih.gov)

 

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